AMAZONAS – DIE WILDE SEITE PERUS
Kaum eine Reise zeigt die landschaftliche Vielfalt Perus so deutlich wie der Wechsel aus den Anden in den Amazonas. Nach kühlen Nächten in Cusco und kargen Hochlandschaften wartet plötzlich tropische Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und dichter Regenwald. Puerto Maldonado ist einer der wichtigsten Ausgangspunkte im Süden des peruanischen Amazonasgebiets. Von hier geht es häufig per Boot weiter zu einer Lodge mitten in der Natur. Bereits diese Anreise vermittelt das Gefühl, in eine völlig neue Welt einzutauchen. Statt Strassen und Stadtleben bestimmen Flüsse, Wald und Naturgeräusche den Alltag. Genau dieser starke Kontrast macht den Amazonas für uns zu einer besonders spannenden Ergänzung einer klassischen Peru-Rundreise.
Eine gute Lodge ist im Amazonas viel mehr als nur eine Unterkunft. Sie bestimmt einen grossen Teil des Erlebnisses und dient als Ausgangspunkt für Bootsfahrten, Wanderungen und Tierbeobachtungen. Je nach Region und Jahreszeit können Affen, farbenprächtige Vögel, Kaimane und zahlreiche weitere Tierarten beobachtet werden. Trotzdem ist der Regenwald kein Zoo. Sichtungen lassen sich nicht garantieren und genau diese Unberechenbarkeit gehört zur Faszination. Gute Guides kennen die Umgebung, entdecken Spuren und erklären Zusammenhänge, die man alleine kaum wahrnehmen würde. Für Pink Cloud ist deshalb die Qualität der Lodge und der lokalen Führung wichtiger als eine möglichst lange Liste versprochener Tierbeobachtungen.
Das Klima gehört ebenfalls zum Amazonas-Erlebnis. Es ist ganzjährig warm und feucht, Regen ist jederzeit möglich. Leichte, atmungsaktive Kleidung, gute Schuhe, Insektenschutz und ein kleiner Regenschutz gehören deshalb ins Gepäck. Gleichzeitig sollte man sich darauf einstellen, dass Tagesabläufe stärker von Wetter und Natur bestimmt werden als in anderen Teilen einer Peru-Reise. Gerade das empfinden wir als angenehm. Nach einer intensiven Rundreise durch Städte, Anden und historische Stätten bietet der Regenwald einen völlig anderen Rhythmus. Früh aufstehen, mit dem Boot hinausfahren, den Wald beobachten und abends die Geräusche des Dschungels hören, das ist eine Seite Perus, die viele beim ersten Gedanken an das Land gar nicht erwarten.
Wir empfehlen mindestens drei Nächte im Amazonas, damit die Anreise nicht in einem zu kurzen Aufenthalt endet. Wer vier Nächte einplant, kann das Erlebnis noch entspannter gestalten und unterschiedliche Aktivitäten kombinieren. Bei der Auswahl sollte nicht nur der Komfort betrachtet werden. Lage, Qualität der Guides, Umgang mit der Natur und die Organisation der Transfers sind mindestens genauso wichtig. Für Pink Cloud bildet der Amazonas einen wunderbaren Abschluss oder bewussten Kontrast innerhalb einer Peru-Reise. Nach Lima, Arequipa, Titicacasee, Cusco und Machu Picchu zeigt sich hier noch einmal ein vollkommen anderes Land. Genau diese überraschende Vielfalt ist einer der Gründe, warum Peru für uns weit mehr als eine einmalige Reise wert ist.