URUBAMBA – DAS HEILIGE TAL
Das Heilige Tal der Inkas erstreckt sich zwischen hohen Andengipfeln und gehört für uns zu den angenehmsten Regionen einer Peru-Reise. Rund um Urubamba liegen kleine Ortschaften, historische Inka-Stätten, Märkte und beeindruckende Terrassenlandschaften. Viele Reisende fahren auf dem Weg von Cusco nach Machu Picchu hindurch und verbringen nur wenige Stunden in der Region. Das ist schade, denn gerade das langsamere Tempo macht den besonderen Reiz aus. Die Landschaft wirkt weit und ruhig, und gleichzeitig gibt es genügend zu entdecken. Wer zwei oder drei Nächte einplant, kann Ausflüge unternehmen, eine schöne Lodge geniessen und die Anden einmal ohne dichtes Tagesprogramm erleben.
Zu den bekannten Orten im Heiligen Tal gehören Pisac und Ollantaytambo sowie die Region rund um Maras und Moray. Historische Anlagen zeigen, wie intensiv die Inka dieses Tal nutzten, während Märkte und kleine Ortschaften Einblicke in das heutige Leben geben. Besonders spannend ist Ollantaytambo, wo historische Strukturen und modernes Dorfleben unmittelbar nebeneinander existieren. Auch die Landschaft verändert sich auf kurzen Distanzen immer wieder. Terrassen, Felder und schroffe Bergketten sorgen dafür, dass bereits die Fahrten zwischen den einzelnen Orten Teil des Erlebnisses sind. Wer gerne fotografiert oder einfach Landschaft geniesst, findet hier unzählige schöne Perspektiven.
Ein weiterer Vorteil des Heiligen Tals ist die Höhenlage. Grosse Teile liegen niedriger als Cusco, weshalb die Region für viele Reisende angenehm ist. Je nach Routenplanung kann es deshalb sinnvoll sein, nach der Ankunft in der Region zunächst einige Nächte im Heiligen Tal zu verbringen und erst danach nach Cusco weiterzureisen. Gute Hotels und Lodges machen das besonders angenehm. Für Pink Cloud ist dies auch ein Ort, an dem eine Reise bewusst etwas ruhiger werden darf. Nicht jeder Tag braucht fünf Sehenswürdigkeiten. Ein gutes Mittagessen, ein Spaziergang, eine historische Stätte und ein ruhiger Abend mit Blick auf die Berge können genauso wertvoll sein.
Urubamba eignet sich zudem hervorragend als Verbindung zwischen Cusco und Machu Picchu. Statt ständig zurückzufahren, lässt sich eine Reise logisch durch das Tal aufbauen und anschliessend Richtung Machu Picchu fortsetzen. Das spart nicht nur unnötige Fahrzeiten, sondern vermittelt auch ein viel besseres Gefühl für die Landschaft und die Distanzen. Unser Pink Cloud Tipp: mindestens zwei Nächte einplanen und bei der Hotelwahl nicht nur auf den Preis schauen. Eine schöne Lage, ein guter Garten, Aussicht auf die Berge und etwas Ruhe machen hier einen echten Unterschied. Das Heilige Tal ist keine Zwischenstation. Es gehört für uns zu den Höhepunkten einer gut geplanten Peru-Reise.